Manuelle Feuchtesteuerung für Luftentfeuchter

Zahlreiche Luftentfeuchter sind mit elektronischen Steuerungen ausgerüstet. Dies hat oft zur Folge, dass die Elektronik ausfällt oder die Sensorik falsche Werte misst. Feuchtefühler sind aufwändig in der Herstellung. Die Kosten für Feuchtefühler hängen stark von der Messgenauigkeit ab. Fehlertoleranzen von bis zu 40% sind keine Seltenheit.

Eine vernünftige elektronische Messung übersteigt häufig den Gerätepreis, so dass bei vielen Geräten nur Feuchtestufen einstellbar sind, da diese halbwegs zuverlässig geschaltet werden können.

Die Lösung zu einer exakteren Steuerung ist die manuelle Feuchtesteuerung, oder besser die „Analoge Feuchtesteuerung“.

Folienhygrostat aus dem Comedes LTR 600

Vergleich manuelle und elektronische Feuchtesteuerung

Bei manueller Feuchtesteuerung muss man keineswegs auf den Automatikbetrieb des Luftentfeuchters verzichten. Im Gegenteil, die Steuerung wird einfacher, exakter und zuverlässiger. Ein manueller Feuchtehygrostat geht so gut wie nie kaputt, ist temperaturstabiler und spart bei den allermeisten Geräten den Stand By Stromverbrauch, da der Hygrostat das Gerät komplett abschaltet.

Vorteile der analogen Hygrostatsteuerung sind:

  • kein Stand By Stromverbrauch
  • Steuerung mittels Zeitschaltuhr meist möglich
  • Zuverlässige Feuchtesteuerung
  • Stufenlos regelbar

Die Nachteile der analogen Hygrostatsteuerung:

  • Keine Digitalanzeige
  • meist nicht skaliert (Da der Hygrostat dann vor Ort kalibriert werden müsste.)

Wenn man nun bedenkt, welchen Zweck eine Digitalanzeige mit bis zu 40% Fehlertoleranz hat und dass auch die Skaleneinstellung diesem Fehlerwert unterliegt, so ist (zum derzeitigen Zeitpunkt) eine manuelle Feuchtesteuerung der digitalen Feuchtesteuerung in nahezu allen Punkten überlegen.

 

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